Auszug aus der Geschichte der Gewoba eG Babelsberg

10.02.1928
Gründung der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft eGmbH zu Nowawes (Gewoba)
 
23.02.1928
Beschluss des Aufsichtsrates und des Vorstandes zur Übernahme des Geländes von der Stahnsdorferstrasse über den Schützendamm bis zum Blumenweg von der Stadt Nowawes in Erbbaupacht zu übernehmen.
 
28.02.1928
Beschluss der Generalversammlung über das Baugelände sowie über einen Antrag an die Stadt Nowawes zur Finanzierung einer Hypothek in Höhe von 400 000 Reichsmark. Beitritt zum Revisionsverband der Wohnungsbaugenossenschaften. Übertragung der Baudurchführung an die Fa. Märkischer Wohnungsbau unter der Leitung des bekannten Architekten Wilhelm Ludewig.
 
29.07.1929 /09.07.1930
Beschlussfassungen über weitere Bauabschnitte, einschl. Heizhaus den Beginn des dritten Bauabschnittes mit insgesamt 75 Wohnungen.
 
05.05. bis 29.06.1933
Aufgrund der politischen Bedingungen veränderte sich die personelle Besetzung von Vorstand und Aufsichtsrat
 
1938
Infolge der Vorbereitungen des 2. Weltkrieges Einstellung der Bautätigkeit der der Gewoba. Die letzten Häuser werden fertiggestellt.
Der Gesamtbestand umfasst nunmehr 344 Wohneinheiten.
 
20.02.1941
Die letzte Generalversammlung wird einberufen. Ein genossenschaftliches Leben findet nicht mehr statt. Nach dem Ende des Krieges provisorische Weiterführung der Vorstandsarbeit
 
Oktober 1945
Ein Drittel des Wohnungsbestandes wird durch die sowjetische Besatzungsmacht beschlagnahmt.  
 
09.10.1946
Durchführung der ersten Generalversammlung nach dem Krieg. Aufsichtsrat und Vorstand werden neu gewählt.
 
Januar 1947 bis 1952
Teil - Freigabe von Wohn- und Gewerberaum durch die Besatzungsmacht (endgültig erst 1952) mit der Auflage, 128 Wohnungen zur weiteren Nutzung an das Ministerium für Staatssicherheit der DDR zu übergeben.
 
Januar 1953
Wiederinbetriebnahme der zentralen Waschküche der Genossenschaft. Sie besteht bis 1987.
 
14.03. 1957 bis 26.04.1964
Aufgrund einer Verordnung des Ministerrates der DDR zur Umbildung gemeinnütziger und sonstiger Wohnungsbaugenossenschaften gibt sich die Genossenschaft den Namen GWG Paul Neumann. Ein neues Statut wird beschlossen.
 
Herbst 1959
Wiederinbetriebnahme der Fernheizung für alle Wohnungen, verbunden mit zeitlich begrenzter Warmwasserversorgung
 
07.10.1976
Die Warmwasserversorgung für alle Haushalte wird wieder durchgängig gewährleistet
 
28.02.1978
Die Genossenschaft besteht 50 Jahre
                  
01.07.1990
Währungsunion. Erarbeitung der DM – Eröffnungsbilanz als Beginn und Voraussetzung für die Umstellung des Rechnungswesens auf die Bedingungen der Marktwirtschaft
 
1990
Beginn der Umsetzung eines schwerpunktmäßigen Instandhaltungs- und Instandsetzungsprogramms: Umbau des Heizhauses, Erneuerung der Medienleitungen, Einbau neuer Fenster, Sanierung der Fassaden und Hausdächer.
 
27.11.1990
Erarbeitung einer neuen Satzung, Anpassung an das geltende Genossenschaftsrecht der Bundesrepublik
 
09.04.1991
Eintragung in das Genossenschaftsregister des Kreisgerichtes Potsdam. Der vor 1958 bestehende Rechtsstatus der Genossenschaft wird wieder hergestellt.
 
10.02.1998 und 10.02.2008
Das 70. und 80.Jubiläum des Bestehens der Genossenschaft wurde mit Genossenschaftsmitgliedern und vielen Gästen gefeiert.